Bühnen-Programm steht, Akteure gesucht
Festival & Frühjahrsmarkt am 10. Mai in Eschenburg. Der zweite Sonntag im Mai ist Muttertag. In Eschenburg ist es der traditionelle Termin fürs „Made“ Der seit 244 Jahren anhaltende Streit, ob „Ma(a)de“ mit zwei „A“ und ohne „R“ geschrieben wird, zeigt eines: MundART & Ma(a)de passen zusammen. Und so geht es um 10 Uhr los mit einem Mundart-Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Eibelshausen. Von 11 bis 18 Uhr steigt dann auf der Bühne an der Kirche das Festival, das sich – ohne Eintritt – in den Markt einfügt. Zwischen der Kirche und dem Heimatmuseum in der Marktstraße 1 liegt eine Mundart-Meile.
Bühnen-Programm steht (unten) – Akteure können sich noch melden für Vorträge, Mitmach-Angebote, Martktstände:
- In der Arche (=Anbau an die Kirche) gibt es Vorträge und Mitmach-Angebote (Beginn jeweils zur vollen Stunde nach dem Glockenschlag) -> Für Vorträge und Mitmach-Angebote (Beginn „um halb“) werden noch Akteure gesucht, die sich bei info@kulturconsult.de melden
- Im Heimatmuseum (Marktstraße 1) gibt es Ausstellungen und Lesungen (Der Verein Regionalmuseum Eschenburg plant eine Ausstellung vom 19. April bis 10. Mai über die . Bedeutung der Hausnamen in Eschenburgs Ortsteilen – hier lässt sich vom Dialekt-Dachverband und dem Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas gut ergänzen) -> Für Lesungen und Vorträge (Beginn „um halb“) werden noch Akteure gesucht, die sich bei info@kulturconsult.de melden
- Händler für den Markt – auch für die Mundart-Meile – können sich bei der Gemeinde Eschenburg ganz einfach per E-Mail an markt@eschenburg.de anmelden. Als Standgeld wird berechnet 2 € pro lfdm + 6 € Reinigungsgebühr, insg. mindestens 10 €.
- Akteure für den Gottesdienst melden Sich bitte beim stellvertretenden Vorsitzenden Ronald Lommel per E-Mail.
Bühne an der Bach
11.00 – 12.00 Uhr ERÖFFNUNG
Dej Eiwelshäuser MundArtiste
Dialekt ist unsere Muttersprache. Musik in unserer Muttersprache zu machen ist für uns nicht nur ein Privileg, sondern auch Kulturpflege, das ist authentisch und zeigt unsere Verbundenheit mit der eigenen Herkunft. Mit viel Spaß und in lockerer Atmosphäre erzählen wir musikalisch Geschichten über unsere Heimat und uns selbst, mal heiter, mal besinnlich, mal über Aktuelles und mal über Vergangenes.
12.30 – 13.30 Uhr
Onnerweschs – Moselfränkisch
Manfred Pohlmann
„onnerweschs – unterwegs – chemin faisant” Der Folksänger, Liedermacher Manfred Pohlmann ist ein heimatverliebte Weltbürger. Er spielt seit 53 Jahren öffentlich und kann dabei auf mehr als dreitausend Auftritte zurückblicken. Auch international ist er unterwegs. Pohlmann ist einer der Väter der moselfränkischen Liederszene. Moselfränkisch ist eine Mundart, eine Sprooch, die zwischen dem Siegerland und dem Westerwald und Luxemburg, Lothringen, Südbelgien und dem Saarland gesprochen wird. Auch am mittleren Mittelrhein, rund um Koblenz, wo Pohlmann zuhause ist. Zunächst war er mit seiner Gruppe “Edelzwicker” onnerweschs. Später mit seiner deutsch-französischen Band “Mannijo” – oder wie heute und hier: Solo. Er hat in die Welt des Theaters und des Kabaretts hinein geschnuppert, als Produzent gearbeitet und 47 Tonträger veröffentlicht. Mit seinem elsässischen Kollegen Roger Siffer begann seine erfolgreiche Arbeit in Frankreich. Mit welchem seiner Programme er auch auftritt – auf der Bühne versteht er sich als „Unterhalter“, der mit heiterer Ernsthaftigkeit seinem Publikum gute Gefühle und Kurzweile schenkt.
14.00 – 15.00 Uhr
Schäng Blasius Flönzrakete – niederrheinisches Liedgut
Wo sonst auf der Welt, wenn nicht am schönen Niederrhein werden die Dinge des Lebens mit Gemütlichkeit („Et kömmt, wie et kömmt“) und doppelter Gelassenheit („Dat hät noch ömmer joot jejange.“) genommen und schon aus dem kleinsten Anlass heraus wird herzlich und ausgelassen gefeiert. In diesem sinnenfrohen Umfeld sind die Mitglieder der „Schäng Blasius Flönz Rakete“ aufgewachsen und
haben sich dem heimischen Musikdialekt angenommen. Ingredienzien und Inspiration zur Gründung der Kapelle waren die „niederrheinische Muttermilch“, auch bekannt als Altbier, weitere regionale Köstlichkeiten wie Flönz sowie ein Vorfahre: Schäng Blasius. Zu dieser Band gehören heute 4 Kappes-Brüder und 1 Schwippschwager mit Trumm, Vijelin, Tröete, Bas, Jitta, Quetschbüll und Jesank. Den geneigten Besucher erwartet ein Auftritt in bewährter niederrheinischer Tradition mit wüsten, ehrlichen und herzlichen Tönen, lauthalsem Mitsingen und dem ein oder anderen. Döneken. Viel Freud!
https://floenzrakete.jimdofree.com/
15.30 -16.30 Uhr
„Bees denäwe“ Hessisch Kokolores & Unplugged-Musik Comedy – Odenwälder Mundart.
Bees denäwe“, das Mundart-Kultduo aus dem südhessischen Ried, seit Jahrzehnten in Sachen „Dialektrettung“ unterwegs, greift in einem Parforceritt durch alle möglichen Musikstile aberwitzige Themen auf und versucht den täglichen Wahnsinn mit allen Mitteln geradezurücken. Ihre Shows sind eine Mischung aus Musik, Comedy und absurdem Theater bei der sie die heimatliche Lebensart und deren Sprache auf die Schippe nehmen. Klaus Lohr und Franz Offenbecher liefern Antworten auf Fragen, die keiner stellt. Sie wurden 2023 mit dem „SPIRWES“-Mundartpreis ausgezeichnet und zelebrieren ausgiebig und gnadenlos südhessischen Dialekt. Mit Nonsens-, Klamauk- und gesellschaftskritischen Texten lassen sich die beiden in keine musikalische Schublade stecken. Wer gern lacht, der ist hier genau richtig.
17.00- ca.18.30 Uhr
Die Buwe – Pfälzische Mundart

Man setzt vier Pfälzer Musiker-Kumpels zusammen, drückt ihnen akustische Instrumente in die Hand und lässt sie damit machen, was sie schon immer mal machen wollten. Was kommt dabei raus?Richtig, eine Mischung aus infizierend geselliger, palatinistischer und dennoch weltoffener Heiterkeit. sobald es heißt „Zähl ei, mir sinn e pälzischi Band!“, ist die „HalliGalliFerzKramBand“ in stets authentischer Manier am Werk und der Trübsal hat keinen Platz mehr! „Mer sinn paar eschde Pälzer Buwe“…. Hier ist der Name Programm. Die vier „pälzer Buwe“ verbreiten mit ihrer Mischung aus Humor, Wortwitz kombiniert mit Songs aus eigener Feder, bekannten Melodien mit eigenen Texten und Pfälzer Klassikern, das legendäre Weinfest-Feeling für das die Pfalz überregional bekannt ist.
Am Rathaus
11.30 – 12.30 Uhr
Der fidele Owerhess – Märchen Oberhessische Mundart
Schon mehrfach hat Jochen Rudolph speziell Kinder aber auch kindgebliebene Erwachsene mit Grimms Märchen auf hessisch begeistert. Lesungen im Tinko Kindertheater Gießen aber auch auf offener Bühne oder beim Stadtfest in Gießen ,bringen die bekannten Erzählungen der Gebrüder Grimm in die Ohren. Obwohl die Märchen bekannt sind geht es hier um die Erhaltung der hessischen Mundart und um das Näherbringen eines hoffenlich nicht so bald aussterbenden Kulturbestandteils- Die performance gepaart mit dem lieben Charme der Kindheit sind die Kriterien der Vorstellung. Also Vorhang auf, die Ohren gespitzt und lasst euch ein bisschen verzaubern. www.jochen-rudolph-live.de/
13.00 – 16.00 Uhr
Die Rhöner Säuwäntzt. – Rhöner Mundart
Wenn die Rhöner Säuwäntzt die Bühne betreten, wird der Dialekt zum Programm. Als eines der Highlights des kommenden Mundartfestivals beweist das Trio, dass die Sprache des UNESCO- Biosphärenreservats Rhön weit mehr ist als nur regionale Tradition:Sie ist die Seele ihres eigensinnigen „Bauernblues“. Mit skurril-herben Texten zelebrieren die Musiker den Rhöner Dialekt in seiner ehrlichsten Form. Ihre Geschichten aus dem Alltag sind oft so schräg um die Ecke gedacht, dass man sich meist vor lachen kaum noch halten kann. Begleitet von „Instrumenten“ wie Hasenkistenbass und Waschbrett, vermitteln sie die Rhöner Lebensart mit einer derart sympathischen Unschuld, dass man ihnen selbst den bösartigsten Unsinn nicht krumm nehmen kann. Ein Muss für alle Liebhaber authentischer Mundart-Comedy, die verstehen wollen, wie die Rhön wirklich tickt. www.sauwantzt.de
MundART2025 – Aller Anfang ist schwer….aber das Interesse ist groß
Für Einheimische war es neu, das Interesse von auswärts größer… Hessens Heimat-Minister Ingmar Jung hat die Gemeinde Eschenburg nun zum zweiten Mal in Sachen Mundart besucht. Diesmal startet „MundART mit Biss“ als jährliche Freiluft-Fete in der Gemeinde Eschenburg. Und das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat zeigt deutlich, dass das Thema Mundart dabei eine wichtige Rolle spielt.
- Aus der neuen Brauchtumsförderung bekommt der Dialekt-Dachverband MundART den ersten Förderbescheid über die Höchstsumme 4.000 €.
- Der Mundart-Preis „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“ geht Mitte Mai in die zweite Runde.
- Für die weitere Vorgehensweise startet Minister Jung einen Runden Tisch.
Freilich muss nach Jahrzehnten des Tiefschlafs das Thema gemeinsam angepackt werden. Mit der „Babbelbox“, die Daniel Gaiswinkler für das Festival und die weitere „Mission: MundART“ mit Daten aus dem Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas „füttert“, gelingt der weitere Austausch. Und mit der natürlichen Intelligenz lässt sich „MundART mit Biss!“ weiter verbessern.
Wer Ideen fürs Festival hat oder beim nächsten Mal mitmachen möchte, meldet sich am besten beim Büro Kulturconsult, mit dem die Gemeinde Eschenburg eine Kooperation gestartet hat.
Fotos und Filme für einen ersten Bilderbogen
Wir danken allen Mundartisten, Händlern, Akteuren und Partnern, ohne deren Unterstützung „MundART mit Biss“ nicht möglich wäre. Besondere Freunde und Förderer der MundART: Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (Heimat-Ministerium), die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Sparkasse Dillenburg, die Rittal Foundation, die LandKulturPerlen und die Stadtwerke Dillenburg sowie die Helfer vom Jugendförderverein Eschenburg und dem SSV Wissenbach haben zum Gelingen dieses Auftakts beigetragen haben.
Für den Rückblick danken wir Joachim Köster und weiteren Fotografen, die uns Fotos und Filmsequenzen zur Verfügung gestellt haben vom erstem Freiluft-Festival „MundART mit Biss!“. Für viele Auswärtige war das ein erster Besuch in Eschenburg oder ein ganz neuer Blick darauf.
Net nur e bissje, sondern „MundART …mit Biss!“ ist der Titel für das Festival mit Dialekt und Gaumenfreuden, das die Gemeinde Eschenburg am 1. Mai 2025 startet. Nach dem Vorbild des Blues-Festivals in Laubach wurde das Büro „Kulturconsult“ als Partner gefunden, das in Zusammenarbeit mit der Kommune, dem Kulturkreis vor Ort und dem hessischen Dialekt-Dachverband „MundART“ ein überregionales und internationales Treffen organisiert rund um die Dialekte Deutschlands und das weite Thema Genießen. Die Ortsmitte in Eibelshausen bildet am Maifeiertag die vielfältige Kulisse für eine Freiluftfete zwischen 11 und 18 Uhr.
- Rhöner Säuwäntzt
- De fidele Owwerhess
- Bluesgosch
- Bluesbube
MundART mit Biss 2025
BÜHNE AM BÜRGERHAUS
- 11.00-12.30 Rhöner Säuwäntzt
- 12:00 Eröffnung mit Mundart-Minister Ingmar Jung
- 13.00- 14.15 De fidele Owwerhess
- 14:15-14:30 Wäi e Gedicht (Dialektgruppe Arbeitskreis Dorfgeschichte Mardorf)
- 15.00-16.00 Bluesgosch
- 16.00-17.00 Bluesbube
- 17.00-18.00 „Handgemachdes“ (Peter Pfister & Band, Eschenburg)
VORTRÄGE IM RATHAUS
- 11.00 „Freierei“ & „Froileng“ (Manfred Schmidt, Rainer Schindel)
- 12.00 „Mundart macht Schule“ (Prof. Dr. Hanna Fischer)
- 13.00 Hessische Mundart-Regionen (Karl-Wilhelm Becker)
- 14.00 „Wissenschaft, die Wissen schafft“ (Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas)
- 15.00 „Mundart im Laienspiel“ (Patrick Rettig, Laienspielschar Ebersgöns)
- 16.00 Projekt GOGS – (Reiner Wagner, Dialektverein Hinterland)
- 17.00 „Mundart & KI – Digitalisierung unserer sprachlichen Heimat“ (Daniel Gaiswinkler)
GENIESSER-MARKT VORM RATHAUS
- Imkerei Liehr (Gladenbach)
- Almburschen Feinkost (Solms)
- Lichtenborner Kräuter (Herdegsen)
- Ölmühle Haubern (Frankenberg)
- Feinerschmecken Thorsten Schmidt (Breidenbach)
- MY LEVI (Fernwald)
- Firlefanz Handmade (Dillenburg)
- Kaffeeschreiner (Haiger)
- Drechslerarbeiten Gerd-Uwe Eichert (Lixfeld)
- Waffelwagen (Wettenberg)
- Feinkost Siamak Kashi
- Giovanni’s Eiswagen
- Angela Nagy (Rothenbach)
- Holzschmuck Gastronova (Breitscheid)
- Wamala – Olivenholz (Bad Laasphe)
- BEMBELTOWN | Design and more (Frankfurt am Main)
- Weingut Hechler
LIEDER & LESUNGEN – Bühne „off der Gass'“
- 11:30 Grimms Märchen in Oberhessischer Mundart (Stefan Zimmer, Laubach-Lauter)
- 12:30 Lieder in Wäller Platt (Dieter Ludwig, Driedorf-Roth)
- 13:30 „Schwarzworz“ (Hansel Billing, Babenhausen)
- 14:30 „Lauster mohl“ (Ronald Lommel, Herborn/L.A.)
- 15:30 Märchen in Mundart (Jochen Rudolph u. Rita Mattern)

INFO-STÄNDE IM BÜRGERHAUS
- Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
- Hessen-Nassauisches Wörterbuch
- Dialektverein Hinterland
- Spinnstube
- Hessische Volkskunstgilde
- abc-hero
- Landkulturperlen
- Naturpark + Region Lahn-Dill-Bergland
- Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
- Plakat zum Mitnehmen: Kinderrechte „off Platt“ (Das Projekt e. V.)

1. Mai in Eschenburg
Am 1. Mai 2025 wird Eibelshausen zum Treffpunkt für Dialektliebhaber, Musikfreunde und Kulturbegeisterte: Das Mundart-Festival lädt dazu ein, regionale Sprachvielfalt zu entdecken und zu feiern. Mit Live-Musik, offenen Bühnen, interaktiven Workshops, spannenden Vorträgen und einem vielseitigen Familienprogramm bietet das Festival ein einzigartiges Erlebnis für Jung und Alt.
Musik & offene Bühne – Dialekt in Tönen und Texten
Auf der Hauptbühne sorgen regionale Bands und Musiker mit Mundart-Liedern für beste Stimmung. Ob traditionelle Volksweisen oder moderne Klänge in Dialekt – hier zeigt sich die musikalische Vielfalt der Region. Zudem bietet eine offene Bühne Nachwuchstalenten und Dialektkünstler die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren.
Dialekte und ihre Geschichte – Workshops, Diskussionen & Vorträge
Warum sind Dialekte so wertvoll? Wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert? Experten und Sprachforscher geben in Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der Mundart. In Mitmach-Workshops können Besucher:innen selbst aktiv werden – von kreativen Schreibkursen über Mundart-Theater bis hin zu Sprachübungen mit Muttersprachlern.
Kulinarik & Tradition – Genuss aus der Region
Auch der Gaumen kommt nicht zu kurz: Das Festival bietet eine kulinarische Reise durch die Region mit traditionellen Gerichten und Spezialitäten, die so einzigartig sind wie die Dialekte selbst. Ob deftige Hausmannskost oder süße Leckereien – hier gibt es authentische Geschmackserlebnisse.
Familienprogramm & Kinderbereich – Mundart spielerisch entdecken
Besonders für Familien und Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Mundart-Märchenstunden. Die jüngsten Besucher sind geladen, spielerisch in die Welt der Dialekte einzutauchen.
Ein Tag voller Kultur, Musik und Tradition
Das Mundart-Festival in Eschenburg-Eibelshausen ist mehr als ein Event – es ist ein lebendiges Zeichen für die Bedeutung und den Erhalt der regionalen Sprachkultur. Alle, die Dialekte lieben oder neu entdecken möchten, sind herzlich eingeladen!
Kontakt für Teilnehmer: info@kulturconsult.de
MundART 2024: Hauptsache Hessisch!

„Wir wollen uns in Hessen nicht mehr streiten und nicht mehr schämen, ab heute gilt die Dialekt-Devise ‚Hauptsache Hessisch!'“ Mit diesen Worten hat Götz Konrad das MundART-Festival 2024 zusammengefasst. „Wir müssen wieder stolz sein auf die Art, wie wir reden“, sagte Hessens Heimatminister Ingmar Jung (CDU). Beim Mundart-Festival in Eschenburg würdigt Jung die regionalen Dialekte in Hessen – und er schwätzt selbst ein bisschen „Platt“…
Bereits zum „Tag der Muttersprache“ hatte Hessens Heimatminister dazu aufgerufen, die Dialekte des Landes zu erhalten und ihre Zukunft zu gestalten. Am Tag des Festivals erschienen nun die Details zum Hessischen Mundartpreis, für den man sich bis 30. September nun bewerben kann.

„Dialekt ist regionale Kultur, immaterielles Kulturerbe, Muttersprache & Identität, Wirtschaftsfaktor, eine kommunikative Ressource und ein Thema für die Schule!“, sagte Prof. Dr. Hanna Fischer bei ihrem Impuls „Dialekt & Schule“.
Das Hessen-Nassauisches Wörterbuch hat weiterhin eine wichtige Rolle: Dieses Grundlagenwerk für Hessens Dialekte muss fortgesetzt werden. Wir wollen doch, dass dieses wichtige Wörterbuch Werkzeug für Geschichte, Gegenwart und Zukunft wird.
Bilder-Bogen zum MundART-Festival 2024
Das Programm
Auf der Bühne
- 14:00 Eröffnungsstunde mit Heimatminister Ingmar Jung, Prof. Dr. Hanna Fischer, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrat Wolfgang Schuster – Heimat für die Mundart
- 15:30 Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld
- 16:00 Bousseldande
- 16:30 Thomas Jopp + Edwin Panz
- 17:00 De fidele Owerhess (Jochen Rudolph)
- 17:30 Hessische Volkskunstgilde + „Hinterländer Spinnstube“
- 18:00 Handgemachd
- 18:30 Peter Erbert und Ulrich Lehmann – Mundart zum Mitsingen
- 19:00 Rhöner Säuwänzt + Finale (bis 21 Uhr)
In der Werkstatt
Im kleinen Saal im Obergeschoss gibt es Gespräche zu folgenden Themen und Zeiten:
- 15:15 „Platt schreiwe“ (Jürgen Piwowar)
- 16:15 Mundart macht Schule (Olaf Kromm)
- 17:15 Bausteine für einen Mundart-Gottesdienst (Ronald Lommel)
- 18:15 Mittelhessisch für Zugereiste, Touristen und Volkshochschule (Andreas Stahl)
Info-Stände – Der Markt der Mundart-Möglichkeiten
- MundART – Der Dialekt-Dachverband in Hessen -> Hier sind unsere Mitglieder
- Schatzsucher
- Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas (Uni Marburg)
- Sprachvariation@Schule
- Dialekte in Hessen – Infoportal zur Sprachgeografie
- Hessen-Nassauisches Wörterbuch
- Dialekt im Hinterland
- VEMuK
- Andreas Stahl: (abc hero): Westerwaldbücher, Mittelhessen-Quiz, Mundart-Postkarten
- Hinterländer Spinnstube
- Volkskunstgilde Marburg
Standplan
Wo gibt’s was? Hier ist der Standplan.
Premiere 2019
- Finale
- Schatzsucher: Götz Konrad überreicht Pit Dotterweich sein Mundart-Plakat.
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Finale
- Miteinander
- Premiere – Das Dialekt-Festival soll jetzt jedes Jahr an einem anderen Ort in Hessen steigen.
- Edwin Panz & Thomas Jopp
- Thomas Jopp
- Edwin Panz
- Edwin Panz & Thomas Jopp
- „Wäller Hofsänger“
- „Wäller Hofsänger“
- „Wäller Hofsänger“ Pico
- „Wäller Hofsänger“ Dieter Ludwig
- „Wäller Hofsänger“
- „Wäller Hofsänger“
- „Wäller Hofsänger“ Hans-Peter „Pico“ Haust
- „Wäller Hofsänger“
- Angelika Haust
- „Schie werre häi ze sei“
- Otto Uhsat
- Mehr Mittelhessen geht kaum.
- Manfred Herrmann
- Hinterländer Duo
- Gemorje Hennerlaand: Reiner Wagner vom Dialektverein Hinterland.
- Die „Stockbirnscher“ aus Mengerskirchen wussten zu gefallen.
- „Freu dich u daijm Läwe“
- „Rentnerrock“
- …leben die Lieder heute mit der Band „Meelstaa“ um Berthold Schäfer weiter.
- Aus der Fäägmeel-Geschichte von 1985 bis 2005 …
- „Ourewäller Hartriel“: Peter Roßmann






































































































































































































