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MundART & „Made“ in Eschenburg wird zur Attraktion in der Region
MundART & „Made“ wird zur Attraktion in der Region Das Festival „MundART… mit Biss!“ in Eschenburg ist erstmals in den traditionellen Frühjahrsmarkt in Eibelshausen eingebunden worden. Bereits beim Mundart-Gottesdienst in der evangelischen Kirche war zu spüren, wie das Interesse viele Menschen aus Eschenburg und auch weiterer Umgebung eint. „Jetzt fahre ich so weit und treffe hier viele Bekannte“, sagte selbst Staatssekretär Michael Ruhl. Der gebürtige Lauterbacher traf auf seinen früheren Geschichts-Lehrer Thomas Caspar, der zum Thema „Mundart macht Schule“ einen Vortrag hielt. Das Schulprojekt „Vom Blaasderschesser bis zum Walfischfänger“ hat historische Uznamen aus Lauterbach aufgearbeitet und zeitgemäß präsentiert. Das Video vom Gottesdienst, bei dem von der Begrüßung bis zu den Abkündigungen alles „off Platt“ war, ist im YouTube-Kanal des CVJM Eibelshausen noch eine Weile zu sehen. „Selbst der Beamer kann Mundart“, freute sich Bürgermeister Götz Konrad. Von Kirche und Arche über die Bühne an der Bach bis zur Marktstraße ging der Bereich MundART harmonisch über ins Marktgeschehen. Für den „Biss!“ sorgten zudem auch deutlich mehr Stände als zuvor. Merken: 9. Mai 2027 – MundART & Made Den Termin 9. Mai 2027 kann man sich schon einmal merken und 10 Uhr für den Beginn mit Gottesdienst ist gesetzt. Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt schon unter der E-Mail mundart@eschenburg.de melden. Bilderbogen MundART & Made am 10.05.2026 Screenshot Screenshot Das Bühnen-Programm an der Kirche starten um 11 Uhr „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ als Lokalmatadoren. Der moselfränkische Weltbürger Manfred Pohlmann ist ab 12:30 Uhr „Onnerweschs“. Hochstimmung vom Niederrhein kehrt nach 14 Uhr mit „Schäng Blasius Flönzrakete“ ein. Comedy und Odelwälder Kokolores versprechen „Bees denäwe“ (15:30 Uhr) und „Die Buwe“ aus der Pfalz läuten um 17 Uhr das Finale ein. 10:00 Uhr Los geht’s mit einem Mundart-Gottesdienst in der Kirche, bei dem Ronald Lommel die Predigt hält Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (2. von links) eröffnet mit Dr. Rebecca Neuburger-Hees. 11:00-12:00 Uhr auf der Bühne: „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ 13:00-16:00 Uhr am Rathaus: Die „Rhöner Säuwäntzt“ sorgen für Stimmung. 12:30-13:30 Uhr auf der Bühne: Manfred Pohlmann ist „Onnerweschs“. 11:30-12:30 Uhr Am Mittag gibt es Märchen auf Mundart: Der fidele Owerhess Jochen Rudolph ist am Rathaus 13:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Gemeinschaft“ ist das Thema für Brigitte und Jürgen Wenz aus Großseelheim. 13:45 und 17:45 Uhr im Museum: Karl-Wilhelm Becker hält Vorträge über Hausnamen Staatssekretär Michael Ruhl (rechts) leitet nicht nur den „Runden Tisch Dialekt“ im Heimatministerium, er kommt auch nach Eibelshausen. 14:00-15:00 Uhr auf der Bühne: „Schäng Blasius Flönzrakete“ zündet Hochstimmung vom Niederrhein. 14:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Schule“ zeigen Andreas Wellstein und Thomas Caspar. 14:45 Uhr im Museum: „150 Jahre Zukunft“ ist das Thema für Dr. Brigitte Ganswindt. Sie stellt das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas vor. 15:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Spaß“ sagt Andreas Stahl. 15:30-16:30 Uhr auf der Bühne: „Bees denäwe“ 15:45 Uhr Museum: Cigarbox-Guitar basteln mit Reinhard Roth. 16:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Mut“ mit Götz Konrad 12:30-18:00 Uhr im Museum: Die Hinterländer Spinnstube. Um 16:45 Uhr gibt es zudem einen Vortrag. 17:00-18:30 auf der Bühne: „Die Buwe 17:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Musik“ – Peter Pfister erzählt, wie er zu dieser Leidenschaft kam. „Hausnamen und Mundart“ ist Titel einer Sonderausstellung im Heimatmuseum (Marktstraße 1), das von 12:30 Uhr an geöffnet ist. Dort gibt es eine Ausstellung zu Hausnamen in Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach, Informationen zur KI-Dialekt-Lernhilfe „Babbelbox“ und die Jubiläums-Ausstellung „Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ zum 150-jährigen Bestehen des „Deutschen Sprachatlas‘“. Der Vortrag von Dr. Brigitte Ganswindt um 14:45 Uhr im Heimatmuseum erläutert „150 Jahre Zukunft“ an dem Marburger Forschungszentrum, das DIE Adresse für Dialektforschung in Deutschland ist. Eine Mundart-Märchenstunde mit dem „fidele Owerhess“ Jochen Rudolph startet um 11.30 Uhr am Rathaus-Brunnen. Von 13 bis 16 Uhr spielen dort auch „Die Rhöner Säuwäntzt“, die bereits bei den vorherigen Mundart-Festivals in Eschenburg zu begeistern wussten. Mit rund 100 Händlern, Ständen und Fahrgeschäften fügen sich Markt und Mundart in Eschenburg zusammen – und der „…Biss!“ wird vielfältiger von A wie Asia-Snack bis Z wie Zuckerwatte. Und von 13 bis 18 Uhr ist am Sonntag „verlaufsoffen“ in ganz Eschenburg. Bühne an der Bach 11.00 – 12.00 Uhr ERÖFFNUNG Dej Eiwelshäuser MundArtiste Dialekt ist unsere Muttersprache. Musik in unserer Muttersprache zu machen ist für uns nicht nur ein Privileg, sondern auch Kulturpflege, das ist authentisch und zeigt unsere Verbundenheit mit der eigenen Herkunft. Mit viel Spaß und in lockerer Atmosphäre erzählen wir musikalisch Geschichten über unsere Heimat und uns selbst, mal heiter, mal besinnlich, mal über Aktuelles und mal über Vergangenes. 12.30 – 13.30 Uhr Onnerweschs – Moselfränkisch Manfred Pohlmann „onnerweschs – unterwegs – chemin faisant” Der Folksänger, Liedermacher Manfred Pohlmann ist ein heimatverliebte Weltbürger. Er spielt seit 53 Jahren öffentlich und kann dabei auf mehr als dreitausend Auftritte zurückblicken. Auch international ist er unterwegs. Pohlmann ist einer der Väter der moselfränkischen Liederszene. Moselfränkisch ist eine Mundart, eine Sprooch, die zwischen dem Siegerland und dem Westerwald und Luxemburg, Lothringen, Südbelgien und dem Saarland gesprochen wird. Auch am mittleren Mittelrhein, rund um Koblenz, wo Pohlmann zuhause ist. Zunächst war er mit seiner Gruppe “Edelzwicker” onnerweschs. Später mit seiner deutsch-französischen Band “Mannijo” – oder wie heute und hier: Solo. Er hat in die Welt des Theaters und des Kabaretts hinein geschnuppert, als Produzent gearbeitet und 47 Tonträger veröffentlicht. Mit seinem elsässischen Kollegen Roger Siffer begann seine erfolgreiche Arbeit in Frankreich. Mit welchem seiner Programme er auch auftritt – auf der Bühne versteht er sich als „Unterhalter“, der mit heiterer Ernsthaftigkeit seinem Publikum gute Gefühle und Kurzweile schenkt. www.manfred-pohlmann.de 14.00 – 15.00 Uhr Schäng Blasius Flönzrakete – niederrheinisches Liedgut Wo sonst auf der Welt, wenn nicht am schönen Niederrhein werden die Dinge des Lebens mit Gemütlichkeit („Et kömmt, wie et kömmt“) und doppelter Gelassenheit („Dat hät noch ömmer joot jejange.“) genommen und schon aus dem kleinsten Anlass heraus wird herzlich und ausgelassen gefeiert. In diesem sinnenfrohen Umfeld sind die Mitglieder der „Schäng Blasius Flönz Rakete“ aufgewachsen und haben sich dem heimischen Musikdialekt angenommen. Ingredienzien und Inspiration zur Gründung der Kapelle waren die „niederrheinische Muttermilch“, auch bekannt als Altbier, weitere regionale Köstlichkeiten wie Flönz sowie ein Vorfahre: Schäng Blasius. Zu dieser Band gehören heute 4 Kappes-Brüder und 1 Schwippschwager mit Trumm, Vijelin, Tröete, Bas, Jitta, Quetschbüll und Jesank. Den geneigten Besucher erwartet ein Auftritt in bewährter niederrheinischer Tradition mit wüsten, ehrlichen und herzlichen Tönen, lauthalsem Mitsingen und dem ein oder anderen. Döneken. Viel Freud! https://floenzrakete.jimdofree.com/ 15.30 -16.30 Uhr „Bees denäwe“ Hessisch Kokolores & Unplugged-Musik Comedy – Odenwälder Mundart. Bees denäwe“, das Mundart-Kultduo aus dem südhessischen Ried, seit Jahrzehnten in Sachen „Dialektrettung“ unterwegs, greift in einem Parforceritt durch alle möglichen Musikstile aberwitzige Themen auf und versucht den täglichen Wahnsinn mit allen Mitteln geradezurücken. Ihre Shows sind eine Mischung aus Musik, Comedy und absurdem Theater bei der sie die heimatliche Lebensart und deren Sprache auf die Schippe nehmen. Klaus Lohr und Franz Offenbecher liefern Antworten auf Fragen, die keiner stellt. Sie wurden 2023 mit dem „SPIRWES“-Mundartpreis ausgezeichnet und zelebrieren ausgiebig und gnadenlos südhessischen Dialekt. Mit Nonsens-, Klamauk- und gesellschaftskritischen Texten lassen sich die beiden in keine musikalische Schublade stecken. Wer gern lacht, der ist hier genau richtig. 17.00- ca.18.30 Uhr Die Buwe – Pfälzische Mundart Man setzt vier Pfälzer Musiker-Kumpels zusammen, drückt ihnen akustische Instrumente in die Hand und lässt sie damit machen, was sie schon immer mal machen wollten. Was kommt dabei raus?Richtig, eine Mischung aus infizierend geselliger, palatinistischer und dennoch weltoffener Heiterkeit. sobald es heißt „Zähl ei, mir sinn e pälzischi Band!“, ist die „HalliGalliFerzKramBand“ in stets authentischer Manier am Werk und der Trübsal hat keinen Platz mehr! „Mer sinn paar eschde Pälzer Buwe“…. Hier ist der Name Programm. Die vier „pälzer Buwe“ verbreiten mit ihrer Mischung aus Humor, Wortwitz kombiniert mit Songs aus eigener Feder, bekannten Melodien mit eigenen Texten und Pfälzer Klassikern, das legendäre Weinfest-Feeling für das die Pfalz überregional bekannt ist. www.diebuwe.de Am Rathaus 11.30 – 12.30 Uhr Der fidele Owerhess – Märchen Oberhessische Mundart Schon mehrfach hat Jochen Rudolph speziell Kinder aber auch kindgebliebene Erwachsene mit Grimms Märchen auf hessisch begeistert. Lesungen im Tinko Kindertheater Gießen aber auch auf offener Bühne oder beim Stadtfest in Gießen ,bringen die bekannten Erzählungen der Gebrüder Grimm in die Ohren. Obwohl die Märchen bekannt sind geht es hier um die Erhaltung der hessischen Mundart und um das Näherbringen eines hoffenlich nicht so bald aussterbenden Kulturbestandteils- Die performance gepaart mit dem lieben Charme der Kindheit sind die Kriterien der Vorstellung. Also Vorhang auf, die Ohren gespitzt und lasst euch ein bisschen verzaubern. www.jochen-rudolph-live.de/ 13.00 – 16.00 Uhr Die Rhöner Säuwäntzt. – Rhöner Mundart Wenn die Rhöner Säuwäntzt die Bühne betreten, wird der Dialekt zum Programm. Als eines der Highlights des kommenden Mundartfestivals beweist das Trio, dass die Sprache des UNESCO- Biosphärenreservats Rhön weit mehr ist als nur regionale Tradition:Sie ist die Seele ihres eigensinnigen „Bauernblues“. Mit skurril-herben Texten zelebrieren die Musiker den Rhöner Dialekt in seiner ehrlichsten Form. Ihre Geschichten aus dem Alltag sind oft so schräg um die Ecke gedacht, dass man sich meist vor lachen kaum noch halten kann. Begleitet von „Instrumenten“ wie Hasenkistenbass und Waschbrett, vermitteln sie die Rhöner Lebensart mit einer derart sympathischen Unschuld, dass man ihnen selbst den bösartigsten Unsinn nicht krumm nehmen kann. Ein Muss für alle Liebhaber authentischer Mundart-Comedy, die verstehen wollen, wie die Rhön wirklich tickt. www.sauwantzt.de MundART2025 – Aller Anfang ist schwer….aber das Interesse ist groß Für Einheimische war es neu, das Interesse von auswärts größer… Hessens Heimat-Minister Ingmar Jung hat die Gemeinde Eschenburg nun zum zweiten Mal in Sachen Mundart besucht. Diesmal startet „MundART mit Biss“ als jährliche Freiluft-Fete in der Gemeinde Eschenburg. Und das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat zeigt deutlich, dass das Thema Mundart dabei eine wichtige Rolle spielt. Aus der neuen Brauchtumsförderung bekommt der Dialekt-Dachverband MundART den ersten Förderbescheid über die Höchstsumme 4.000 €. Der Mundart-Preis „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“ geht Mitte Mai in die zweite Runde. Für die weitere Vorgehensweise startet Minister Jung einen Runden Tisch. Freilich muss nach Jahrzehnten des Tiefschlafs das Thema gemeinsam angepackt werden. Mit der „Babbelbox“, die Daniel Gaiswinkler für das Festival und die weitere „Mission: MundART“ mit Daten aus dem Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas „füttert“, gelingt der weitere Austausch. Und mit der natürlichen Intelligenz lässt sich „MundART mit Biss!“ weiter verbessern. Wer Ideen fürs Festival hat oder beim nächsten Mal mitmachen möchte, meldet sich am besten beim Büro Kulturconsult, mit dem die Gemeinde Eschenburg eine Kooperation gestartet hat. Fotos und Filme für einen ersten Bilderbogen Wir danken allen Mundartisten, Händlern, Akteuren und Partnern, ohne deren Unterstützung „MundART mit Biss“ nicht möglich wäre. Besondere Freunde und Förderer der MundART: Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (Heimat-Ministerium), die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Sparkasse Dillenburg, die Rittal Foundation, die LandKulturPerlen und die Stadtwerke Dillenburg sowie die Helfer vom Jugendförderverein Eschenburg und dem SSV Wissenbach haben zum Gelingen dieses Auftakts beigetragen haben. Für den Rückblick danken wir Joachim Köster und weiteren Fotografen, die uns Fotos und Filmsequenzen zur Verfügung gestellt haben vom erstem Freiluft-Festival „MundART mit Biss!“. Für viele Auswärtige war das ein erster Besuch in Eschenburg oder ein ganz neuer Blick darauf. Net nur e bissje, sondern „MundART …mit Biss!“ ist der Titel für das Festival mit Dialekt und Gaumenfreuden, das die Gemeinde Eschenburg am 1. Mai 2025 startet. Nach dem Vorbild des Blues-Festivals in Laubach wurde das Büro „Kulturconsult“ als Partner gefunden, das in Zusammenarbeit mit der Kommune, dem Kulturkreis vor Ort und dem hessischen Dialekt-Dachverband „MundART“ ein überregionales und internationales Treffen organisiert rund um die Dialekte Deutschlands und das weite Thema Genießen. Die Ortsmitte in Eibelshausen bildet am Maifeiertag die vielfältige Kulisse für eine Freiluftfete zwischen 11 und 18 Uhr. Rhöner Säuwäntzt De fidele Owwerhess Bluesgosch Bluesbube MundART mit Biss 2025 BÜHNE AM BÜRGERHAUS 11.00-12.30 Rhöner Säuwäntzt 12:00 Eröffnung mit Mundart-Minister Ingmar Jung 13.00- 14.15 De fidele Owwerhess 14:15-14:30 Wäi e Gedicht (Dialektgruppe Arbeitskreis Dorfgeschichte Mardorf) 15.00-16.00 Bluesgosch 16.00-17.00 Bluesbube 17.00-18.00 „Handgemachdes“ (Peter Pfister & Band, Eschenburg) VORTRÄGE IM RATHAUS 11.00 „Freierei“ & „Froileng“ (Manfred Schmidt, Rainer Schindel) 12.00 „Mundart macht Schule“ (Prof. Dr. Hanna Fischer) 13.00 Hessische Mundart-Regionen (Karl-Wilhelm Becker) 14.00 „Wissenschaft, die Wissen schafft“ (Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas) 15.00 „Mundart im Laienspiel“ (Patrick Rettig, Laienspielschar Ebersgöns) 16.00 Projekt GOGS – (Reiner Wagner, Dialektverein Hinterland) 17.00 „Mundart & KI – Digitalisierung unserer sprachlichen Heimat“ (Daniel Gaiswinkler) GENIESSER-MARKT VORM RATHAUS Imkerei Liehr (Gladenbach) Almburschen Feinkost (Solms) Lichtenborner Kräuter (Herdegsen) Ölmühle Haubern (Frankenberg) Feinerschmecken Thorsten Schmidt (Breidenbach) MY LEVI (Fernwald) Firlefanz Handmade (Dillenburg) Kaffeeschreiner (Haiger) Drechslerarbeiten Gerd-Uwe Eichert (Lixfeld) Waffelwagen (Wettenberg) Feinkost Siamak Kashi Giovanni’s Eiswagen Angela Nagy (Rothenbach) Holzschmuck Gastronova (Breitscheid) Wamala – Olivenholz (Bad Laasphe) BEMBELTOWN | Design and more (Frankfurt am Main) Weingut Hechler LIEDER & LESUNGEN – Bühne „off der Gass'“ 11:30 Grimms Märchen in Oberhessischer Mundart (Stefan Zimmer, Laubach-Lauter) 12:30 Lieder in Wäller Platt (Dieter Ludwig, Driedorf-Roth) 13:30 „Schwarzworz“ (Hansel Billing, Babenhausen) 14:30 „Lauster mohl“ (Ronald Lommel, Herborn/L.A.) 15:30 Märchen in Mundart (Jochen Rudolph u. Rita Mattern) INFO-STÄNDE IM BÜRGERHAUS Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Hessen-Nassauisches Wörterbuch Dialektverein Hinterland Spinnstube Hessische Volkskunstgilde abc-hero Landkulturperlen Naturpark + Region Lahn-Dill-Bergland Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat Plakat zum Mitnehmen: Kinderrechte „off Platt“ (Das Projekt e. V.) 1. Mai in Eschenburg Am 1. Mai 2025 wird Eibelshausen zum Treffpunkt für Dialektliebhaber, Musikfreunde und Kulturbegeisterte: Das Mundart-Festival lädt dazu ein, regionale Sprachvielfalt zu entdecken und zu feiern. Mit Live-Musik, offenen Bühnen, interaktiven Workshops, spannenden Vorträgen und einem vielseitigen Familienprogramm bietet das Festival ein einzigartiges Erlebnis für Jung und Alt. Musik & offene Bühne – Dialekt in Tönen und Texten Auf der Hauptbühne sorgen regionale Bands und Musiker mit Mundart-Liedern für beste Stimmung. Ob traditionelle Volksweisen oder moderne Klänge in Dialekt – hier zeigt sich die musikalische Vielfalt der Region. Zudem bietet eine offene Bühne Nachwuchstalenten und Dialektkünstler die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Dialekte und ihre Geschichte – Workshops, Diskussionen & Vorträge Warum sind Dialekte so wertvoll? Wie haben sie sich im Laufe der Zeit verändert? Experten und Sprachforscher geben in Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der Mundart. In Mitmach-Workshops können Besucher:innen selbst aktiv werden – von kreativen Schreibkursen über Mundart-Theater bis hin zu Sprachübungen mit Muttersprachlern. Kulinarik & Tradition – Genuss aus der Region Auch der Gaumen kommt nicht zu kurz: Das Festival bietet eine kulinarische Reise durch die Region mit traditionellen Gerichten und Spezialitäten, die so einzigartig sind wie die Dialekte selbst. Ob deftige Hausmannskost oder süße Leckereien – hier gibt es authentische Geschmackserlebnisse. Familienprogramm & Kinderbereich – Mundart spielerisch entdecken Besonders für Familien und Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Mundart-Märchenstunden. Die jüngsten Besucher sind geladen, spielerisch in die Welt der Dialekte einzutauchen. Ein Tag voller Kultur, Musik und Tradition Das Mundart-Festival in Eschenburg-Eibelshausen ist mehr als ein Event – es ist ein lebendiges Zeichen für die Bedeutung und den Erhalt der regionalen Sprachkultur. Alle, die Dialekte lieben oder neu entdecken möchten, sind herzlich eingeladen! Kontakt für Teilnehmer: info@kulturconsult.de MundART 2024: Hauptsache Hessisch! „Wir wollen uns in Hessen nicht mehr streiten und nicht mehr schämen, ab heute gilt die Dialekt-Devise ‚Hauptsache Hessisch!'“ Mit diesen Worten hat Götz Konrad das MundART-Festival 2024 zusammengefasst. „Wir müssen wieder stolz sein auf die Art, wie wir reden“, sagte Hessens Heimatminister Ingmar Jung (CDU). Beim Mundart-Festival in Eschenburg würdigt Jung die regionalen Dialekte in Hessen – und er schwätzt selbst ein bisschen „Platt“… Bereits zum „Tag der Muttersprache“ hatte Hessens Heimatminister dazu aufgerufen, die Dialekte des Landes zu erhalten und ihre Zukunft zu gestalten. Am Tag des Festivals erschienen nun die Details zum Hessischen Mundartpreis, für den man sich bis 30. September nun bewerben kann. „Dialekt ist regionale Kultur, immaterielles Kulturerbe, Muttersprache & Identität, Wirtschaftsfaktor, eine kommunikative Ressource und ein Thema für die Schule!“, sagte Prof. Dr. Hanna Fischer bei ihrem Impuls „Dialekt & Schule“. Das Hessen-Nassauisches Wörterbuch hat weiterhin eine wichtige Rolle: Dieses Grundlagenwerk für Hessens Dialekte muss fortgesetzt werden. Wir wollen doch, dass dieses wichtige Wörterbuch Werkzeug für Geschichte, Gegenwart und Zukunft wird. Bilder-Bogen zum MundART-Festival 2024 Das Programm Auf der Bühne 14:00 Eröffnungsstunde mit Heimatminister Ingmar Jung, Prof. Dr. Hanna Fischer, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrat Wolfgang Schuster – Heimat für die Mundart 15:30 Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld 16:00 Bousseldande 16:30 Thomas Jopp + Edwin Panz 17:00 De fidele Owerhess (Jochen Rudolph) 17:30 Hessische Volkskunstgilde + „Hinterländer Spinnstube“ 18:00 Handgemachd 18:30 Peter Erbert und Ulrich Lehmann – Mundart zum Mitsingen 19:00 Rhöner Säuwänzt + Finale (bis 21 Uhr) In der Werkstatt Im kleinen Saal im Obergeschoss gibt es Gespräche zu folgenden Themen und Zeiten: 15:15 „Platt schreiwe“ (Jürgen Piwowar) 16:15 Mundart macht Schule (Olaf Kromm) 17:15 Bausteine für einen Mundart-Gottesdienst (Ronald Lommel) 18:15 Mittelhessisch für Zugereiste, Touristen und Volkshochschule (Andreas Stahl) Info-Stände – Der Markt der Mundart-Möglichkeiten MundART – Der Dialekt-Dachverband in Hessen -> Hier sind unsere Mitglieder Schatzsucher Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas (Uni Marburg) Sprachvariation@Schule Dialekte in Hessen – Infoportal zur Sprachgeografie Hessen-Nassauisches Wörterbuch Dialekt im Hinterland VEMuK Andreas Stahl: (abc hero): Westerwaldbücher, Mittelhessen-Quiz, Mundart-Postkarten Hinterländer Spinnstube Volkskunstgilde Marburg Standplan Wo gibt’s was? Hier ist der Standplan. Premiere 2019 Finale Schatzsucher: Götz Konrad überreicht Pit Dotterweich sein Mundart-Plakat. Finale Finale Finale Finale Finale Finale Finale Finale Finale Finale Finale Miteinander Premiere – Das Dialekt-Festival soll jetzt jedes Jahr an einem anderen Ort in Hessen steigen. Edwin Panz & Thomas Jopp Thomas Jopp Edwin Panz Edwin Panz & Thomas Jopp „Wäller Hofsänger“ „Wäller Hofsänger“ „Wäller Hofsänger“ Pico „Wäller Hofsänger“ Dieter Ludwig „Wäller Hofsänger“ „Wäller Hofsänger“ „Wäller Hofsänger“ Hans-Peter „Pico“ Haust „Wäller Hofsänger“ Angelika Haust „Schie werre häi ze sei“ Otto Uhsat Mehr Mittelhessen geht kaum. Manfred Herrmann Hinterländer Duo Gemorje Hennerlaand: Reiner Wagner vom Dialektverein Hinterland. Die „Stockbirnscher“ aus Mengerskirchen wussten zu gefallen. „Freu dich u daijm Läwe“ „Rentnerrock“ …leben die Lieder heute mit der Band „Meelstaa“ um Berthold Schäfer weiter. Aus der Fäägmeel-Geschichte von 1985 bis 2005 … „Ourewäller Hartriel“: Peter Roßmann
Mundartfreunde-Südhessen stellen ihr Herzens-Projekt bei hr4 vor (12.12.2025)
Die Mundartfreunde Südhessen haben am 12.12.2025 im Radio ihr Projekt „Grodde unn Lauser G’schischde aus Südhesse“ vorgestellt. HIer der Beitrag aus dem Programm von hr4. Dem Sender des Hessischen Rundfunk herzlichen Dank dafür. Mehr Infos über das Benefoz-Projekt ist unter www.gebabbel-suedhessen.de zu finden.
Stadtführung mit Ronald Lommel in Herrrrborrrn
Stadtführung mit Ronald Lommel in Herrrrborrrn Unser zweiter Vorsitzender Ronald Lommel ist als pensionierter Pfarrer und passionierter Plattschwätzer eine Persönlichkeit. Mit ihm eine Stadtführung „uff Platt“ zu erleben, hat Radio FFH festgehalten. Mundart-Stadtführung in Herborn mit Ronald Lommel (Radio FFH)
Kreisanzeiger 24.08.2024 Zaubersprüche auf Ilfer Platt
Fabelwesen, magische Gegenstände und ein bekannter Zauberlehrling, der in bestem Ilfer Platt losschwätzt: Das sind die Zutaten eines Stücks, mit dem Petra Graf Lust auf die Ulfaer Mundart machen will. Der Kreisanzeiger berichtet am 24.08.2028, als Petra Graf auch beim Bluesfestival in Laubach berichtete, wie Mundart Schule macht.
Broschüre „Heimat bist Du!“ mit MundART-Festival
Das Schild „Mundart-Minister“ hat gepasst. Und Hessens Heimatminister Ingmar Jung hat sich beim MundART-Festival 2024 offenbar wohl gefühlt: Ein Bild vom Schild und von der ganzen Szenerie in der Mehrzweckhalle der Gemeinde Eschenburg zieren eine Broschüre, die gerade zum Hessentag in Fritzlar fleißig verteilt wird. „Heimat bist Du! Zusammenhalt und Vielfalt“ ist der Titel des Heftes (hier als PDF). In einem Interview macht Minister Jung die Ansagen, wie er das Thema Heimat angehen möchte und welche Rolle für ihn dabei die Mundarten in Hessen spielen. Der Mundart-Preis des Landes Hessen, der bei unserem Festival ausgelobt wurde, ist in der Broschüre ebenso erklärt.
„Goure!“ erklingt’s bei „Hallo Hessen“
Man kann keinen Fehler machen…. Unser Vorsitzender Götz Konrad hat am Tag vor dem MundART-Festival bei „Hallo Hessen“ geworben.
„Expedition Deutschland“ im ZDF-Mittagmagazin führt nach Haiger und zur Mundart
ZDF-Reporter Peter Theisen ist am 7. Mai 2024 fürs ZDF-Mittagmagazin der Frage nachgegangen „Wie deutsche Dialekte retten?“. Im Video ab 11:37.
„Gemorje Hennerlaand“ wirbt fürs Festival
Der Verein Dialekt im Hinterland gehört zu den Mitgliedern, die den Dialekt-Dachverband gegründet haben. In ihrer aktuellen Ausgabe von „Gemorje Hennerlaand“, die auf zwei Seiten die lokale Tageszeitung aufwertet, sind aktuelle Themen rund ums Festival und die Mundarten in Hessen zu finden.
Kommunal: Der Klang der Heimat – Warum Dialekte glücklich machen
Im Magazin „Kommunal“ ist in der April-Ausgabe ein Bericht „Der Klang der Heimat“ über die Frage, warum Dialekte glücklich machen. Unser Vorsitzender Götz Konrad kommt darin zu Wort.
Damals (21.03.2024) „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“
Die Geschichtsseite „Damals“ erscheint in einigen mittelhessischen Zeitungen vom „Weilburger Tageblatt“ über die „Dillzeitung“ und „Wetzlarer Neue Zeitung“ bis zum „Hinterländer Anzeiger“. Auf der Damals-Ausgabe vom 21.03.2024 erschien der erste Vorbericht „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“.
Sat 1 stellt Mundart vor in Sommer-Serie „Old & Gold“
Neue Leidenschaft für alte Dinge stellt Sat 1 in seinem Regionalmagazin 17:30 vor in einer Sommer-Serie „Old & Gold“. Eva Dieterle war bei ihren Recherchen schnell mit dem Dialekt-Dachverband MundART ins Gespräch gekommen und entdeckte, dass es ein spezielles „hessisch“ nicht gibt, aber eine Vielfalt an Dialekten mit großen regionalen Unterschieden. Start dieser Entdeckungsreise für „Old & Gold“ war unser stellvertretender Vorsitzender Ronald Lommel in Herborn.
„Hallo Hessen“ stellt Mundartisten und Vereine vor
Der Hessische Rundfunk kümmert sich verstärkt um Mundart auch via TV: Die Sendung „Hallo Hessen“ stellt den Dialekt-Dachverband MundART am 18.06.2021 vor. Teil 2 kommt ab Minute 20:15 im zweiten Teil der Sendung. Die Rubrik „Ihr Verein und Ihr Ehrenamt“ wird bei „Hallo Hessen“ noch von sich reden machen…
Mundart ist keine Unart – Hessens Vielfalt zum Klingen bringen (19.06.2021)
Im Kultur- und Initiativenbericht 2020 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen steht auf Seite 24 und 25. Der Vielfalt hessischer Dialekte sowie der Mundart ein Forum zu geben und sie für künftige Generationen zu erhalten, ist eine wichtige identitätsstiftende Aufgabe für einzelne Regionen Hessens. Die flächendeckende Pflege von Brauchtum und ihre Vermittlung lässt Sprachkultur erlebbar werden. Daher war die Freude groß, als der Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg im Lahn-Dill-Kreis die Projektidee „Schatzsucher“ des Vereins MundART, des Dialekt-Dachverbandes in Hessen, in der Sparkasse Dillenburg vorstellte. Eine Autorin verfasste ihre eigene Geschichte auf hochdeutsch, die von Bürgern in lokale Mundart umgeschrieben und vorgetragen wurde. Entstanden sind bislang fünf Prototypen in nord-, mittelund südhessischer sowie in Rheingauer Mundart und Rhöner Platt. Ziel des Projektes ist es, an jährlich wechselnden Orten die Aktion „Schatzsucher“ zu starten, bei der die Unterschiedlichkeit der Dialekte mit sogenannten „Plattschwätzern“ aufgedeckt werden kann. Die Sparkasse Dillenburg stellte gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Mittel für die Programmierung einer interaktiven Karte zur Verfügung. Unter www.mundart-hessen.de/schatzsucher können die fünf Prototypen angehört werden. Die Karte wird sukzessiv um weitere Mundartbeispiele ergänzt.
„Hallo Hessen“ stellt MundART vor
Der Hessische Rundfunk kümmert sich verstärkt um Mundart auch via TV: Die Sendung „Hallo Hessen“ stellt den Dialekt-Dachverband MundART am 18.06.2021 vor. Hessen beheimatet viele verschiedene Dialektausrichtungen. Das Nordhessische klingt so ganz anders als das Odenwälder Platt, und was Heinz Schenk und Lia Wöhr im Blauen Bock gebabbelt haben – dieses „Hessisch“ gibts eigentlich gar nicht. Mundart, lange Zeit als provinziell empfunden, erlebt gerade wieder eine Renaissance. Der Verein „MundART“ in Eschenburg möchte diese Dialektvielfalt bewahren und am Leben. Im ersten Teil der Sendung erzählt ein Film-Beitrag (ab Minute 16:50) mit Bildern aus dem Jahr 2012 die Vorgeschichte, wie es zur Gründung des Dialekt-Dachverbands kam. Teil 2 kommt ab Minute 20:15 im zweiten Teil der Sendung. Die Rubrik „Ihr Verein und Ihr Ehrenamt“ wird bei „Hallo Hessen“ noch von sich reden machen…
Sparkassen-Kulturstiftung leistet Starthilfe
„Mundart ist keine Unart“ – Karte für Schatzsucher Starthilfe für die „Schatzsucher“: Matthias Haupt, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (links) überreichte die Förderung an „MundART“-Chef Götz Konrad (r.). Sparkassen-Vorstandsitzender Michael Lehr (im Hintergrund) hatte diese Projekt-Partnerschaft angestoßen. „Schatzsucher“ heißt ein Projekt, das der Dialekt-Dachverband „MundART“ gestartet hat. Unterstützt wird die Initiative von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Das Motto „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“ stellte Vorsitzender Götz Konrad nun in der Sparkasse Dillenburg vor, wo die landesweite Bedeutung des Vorhabens sofort erkannt worden war. „Der Vielfalt hessischer Dialekte sowie der Mundart ein Forum zu geben, sie für künftige Generationen zu erhalten, ist eine wichtige identitätsstiftende Aufgabe für einzelne Regionen Hessens“, sagte Michael Lehr, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dillenburg. Er hatte den Tipp an die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gegeben. „Die flächendeckende Pflege von Brauchtum und ihre Vermittlung lässt Sprachkultur erlebbar werden. Deshalb unterstützen wir das Mundart-Projekt“, sagte Matthias Haupt, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung. Das Poster vom Prototypen der „Schatzsucher“ übergab MundART-Vorsitzender Konrad und erläuterte die Vorgeschichte: Wie bei vielen Mundart-Aktionen stamme die Idee von Marlit Hoffmann aus Ehringshausen. Um keine Urheberrechte zu verletzen, habe die „Mutter der Mundart-Initiativen“ und Initiatorin des Dialekt-Dachverbands selbst eine Geschichte auf hochdeutsch geschrieben und um die ersten fünf „Übersetzungen“ gebeten. Die „Schatzsucher“ erklingen derzeit in nord-, mittel- und südhessischer sowie in Rheingauer Mundart und Rhöner Platt. Mit einem QR-Code und Links ins Internet werden die Dialekt-Texte hörbar; auf einem Poster sind sie mit dem Hochdeutsch-Text zu vergleichen. „Das hatte auch schon bei Wissenschaftsministerin Angela Dorf funktioniert, die beim Prototyp sofort ‚auf Platt‘ zu lesen begann und dann mit der Klangdatei verglich“, berichtete Vorsitzender Konrad. Um nun aus den Hörproben eine virtuelle Schatzkarte zu programmieren und „Schatzsucher“ im ganzen Land zu verbinden, war die Sparkassen-Kulturstiftung passender Partner. Mit 7.000 Euro unterstützt die Sparkassen-Kulturstiftung das Projekt bei der technischen Umsetzung der virtuellen Karte. „Es heißt nicht ohne Grund ‚Wortschatz‘. Sprache ist etwas Wertvolles und die Mundart ein Schatz, der gemeinsam gehoben werden will“, freute sich Konrad. Nun werden weitere „Plattschwätzer“ in ganz Hessen aufgenommen und als „Schatzsucher“ auf die virtuelle Karte kommen. „Mundart ist keine Unart“, unterstrichen die Verantwortlichen von Sparkasse und Kulturstiftung. Info: Aktuell können unter www.mundart-hessen.de/schatzsucher im Internet die fünf Prototypen angehört werden. Mit weiteren Hörbeispielen wächst an dieser Stelle später die virtuelle „Schatzkarte“.
Plattschwätze als ausgezeichnetes Lebenswerk (Dill-Zeitung 02.10.2020)
Unsere Gründerin Marlit Hoffmann erhält für ihr vielfältiges Wirken den Hessischen Verdienstorden am Bande.
Tobis Städtetrip auf Plattsprachkurs (09.04.2020)
Unser zweiter Vorsitzender Ronald Lommel macht bei den Stadtführungen in Herborn mit und kann auch in Mundart Geschichte und Geschichten erzählen. Für „Tobis Städtetrip“ im Hessenfernsehen gibt es einen Plattsprachkurs.
